Holzblasinstrumente Drucken E-Mail
Die Querflöte 

Die Querflöte ist ein sehr virtuoses Instrument und gehört zu den Holzblasinstrumenten. Ursprünglich war der Körper aus Holz, heute meist aus Metall (Silber, Gold, Platin).

Der Münchner Flötenvirtuose Böhm gab der Flöte im 19. Jahrhundert die zylindrische Form mit den Klappen.

Die Querflöte ist hauptsächlich ein Soloinstrument, auch wenn Sie im Orchester und im Ensemble gespielt wird. Vorwiegend wird die Querflöte in der klassichen Musik verwendet, ist jedoch auch  fester Bestandteil in Blasorchestern und vereinzelt in modernen Musikstilen wie Pop und Jazz.
 
Die Blockflöte 

Interessierte Musikwissenschaftler holten die Blockflöte aus den Vitrinen der Museen
und bemerkten, dass es ein interessantes Instrument ist und leicht zu erlernen. So
wurde die Blockflöte für zwei Gruppen von Spielern interessant:

  1. Die eine Gruppe gehörte zur sogenannten Jugendbewegung und wollte ihr Liedgut auf einfachen Instrumenten pflegen, möglichst aus der freien Natur und auf Schlössern und Burgen. Sie vereinfachten kurzerhand die vorliegende historische barocke Griffweise. So war das berühmte "Anfängerinstrument" geboren: man blies halt hinein, ohne sich viel dabei zu denken.
  2. Die andere Gruppe interessiert sich dagegen für den historischen Zusammenhang. In der Renaissance gab es "Blockflötenfamilien" (Sopran, Alt, Tenor, Bass). Sie klangen zusammen mit Gamben, Cembalo und der menschlichen Stimme. Hier hatte man ein Instrument gefunden, das vielseitig einsetzbar war, sowohl als Ensembleinstrument (Rennaisance) als auch als hochvirtuoses Soloinstrument (Barock).
 
Das Saxophon 

Das Saxophon erhielt seinen Namen von seinem Erfinder, dem belgischen Musiker und Instrumentenbauer Adolphe Sax. Er entwickelte die Form des Instruments in der ersten Hälfte der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts und meldete seine Saxophonfamilie 1846 zum patent an.

In den letzten Jahren ist einiges an Unterrichtsmaterial auf dem "populären" Sektor hinzugekommen, so dass heute eine breite Auswahl an Möglichkeiten offen steht.

Gebaut wird das Saxophon, das aus einer Metalllegierung aus Kupfer, Zink und Blei gegossen wird, in sieben verschiedenen Größen oder Lagen von Soprino bis Kontrabass, von denen das Altsaxophon in Es und das Tenorsaxophon in Bb die am häufigsten gespielten sind. Innerhalb der Klasse der Blasinstrumente zählt es zu den Holzblasinstrumenten

 
Die Klarinette 

Schon in der Antike wurden verschiedene Instrumente mit einfachem Rohrblatt verwendet, die Klarinette selbst entwickelte sich aus dem Chalumeau, das seinerseits aus Blockflöten entstanden sein dürfte, die mit einem anderen Mundstück versehen wurden.

Um 1700 begannen deutsche Instrumentenbauer das Chalumeau weiter zu entwickeln. Es kam eine Zusatzklappe zum Überblasen hinzu. Der nächste wichtige Entwicklungsschritt war die Erfindung der modernen Polster, frühe Klarinettenklappen bedeckten die Tonlöcher mit Filzscheiben.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden diesem System, das weltweit Anklang fand, noch weitere Zusatzklappen hinzugefügt. Der Korpus der Klarinette besteht üblicherweise aus Grenadillholz, oft auch aus Buchsbaum- oder Ebenholz, seltener sind Instrumente aus Metall oder verschiedenen Kunststoffen.

In Blasorchestern und Militärkapellen wird die Klarinette für schnelle Solopassagen verwendet. In Blasmusikbearbeitungen symphonischer Werke übernehmen die in zwei oder mehr Gruppen geteilten Klarinetten häufig die Geigenstimmen.

Im modernen Gebrauch sind in erster Linie vier Größen üblich:
Die „normale“ Klarinette in B, die auch im Jazz und in der Volksmusik verwendet wird, klingt einen Ganzton tiefer als sie geschrieben wird.
Im Orchester gesellt sich zu ihr die A-Klarinette, sie klingt eine kleine Terz tiefer als notiert.

Für hohe Stimmen wird normalerweise die Es-Klarinette verwendet, deren durchdringender Klang in Blaskapellen und böhmisch-mährischer Volksmusik, aber auch im groß besetzten Symphonieorchester zum Einsatz kommt.

Hauptsächlich im Orchester und vereinzelt im Jazz ist auch die Bassklarinette in B zuhause, die eine Oktave unter der B-Klarinette klingt.

Seltenere hohe Instrumente sind die G-Klarinette, das ausschließlich in der Wiener Schrammelmusik gespielt wird, und die C-Klarinette, die im 19. Jahrhundert noch weit verbreitet war.

Das Bassetthorn in F wurde vor allem von Mozart sehr geliebt und in einigen seiner Opern, Kammermusikwerken und dem Requiem verwendet.

 
 
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