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Vorstellung Konzert im Frühling 4 Drucken E-Mail
Konzert im Frühling
Geschrieben von Udo Bertsch   
Monday, 15. March 2010
Konzert_Plakat_klein_2010.jpgLiebe Musikfreunde,
am 27. März präsentieren wir Ihnen unser Konzertprogramm unter dem Motto „Musik bewegt“. Und wie jedes Jahr waren wir am gesamten vergangenen Wochenende damit beschäftigt, den Titel ihren Feinschliff zu verpassen. Klar, dass am Ende jeder die Flügel streckte, aber wir denken, die Arbeit hat sich wieder einmal gelohnt. Zum Probenwochenende an anderer Stelle mehr…

Hier geht’s wie immer um die Vorstellung der Titel, um Ihnen das Programm schon vorab ein wenig schmackhaft zu machen. Lesen Sie selbst
Goff Richards schaffte mit dem „Armenischen Feuertanz“ ein Stück Musik, das es in sich hat. Man sieht in diesem Vortrag förmlich die Armenier, die auf ihren kleinwüchsigen, struppigen Taiga-Pferden daher reiten. Fellkappen und -mäntel verdecken Gesicht und Gestalt, der grimmige Gesichtsausdruck lädt nicht wirklich zum lockeren Gespräch ein. Und die Beinchen der kleinen Pferde gehen os schnell, dass man sie kaum mehr sehen kann… Der Armenische Feuertanz fordert alle Musiker des Großen Blasorchesters bis aufs Äußerste, denn er ist zum einen irrwitzig schnell, zum anderen werden Dynamiksprünge vom Spieler gefordert, welche beim  Zuhören keine Langeweile aufkommen lassen. Anfangs holprig und beschwerlich, wurde der Vortrag nach und nach (und mit hartem Üben zuhause) geschmeidiger, bis wir dran gehen konnten, die Geschwindigkeit zu erhöhen. Schlussendlich werden Sie (hoffentlich) von alldem nichts bemerken. Aber Sie werden feststellen, dass dieser Titel ein gerüttelt Maß an Explosivität in sich birgt.  Viel Vergnügen dabei!

Kaum erfassbar ist die Zahl der Kompositionen, die während der Französishcen Revolution als sogenannte „Revolutionsmusiken“ entstanden – Hymnen, Chansons, Ouvertüren, Sinfionien und Märsche sollten dem neuen Gedankengut, das mit der Parole „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ hervorbrach, eine tiefere Wirkung geben.Der „Marsch der Janitscharen“ von André-Ernest-Modeste Grétry ist ein typischer Vertreter seiner Gattung: Grétry, in der Revolutionsepoche ein gefeierter Opernmeister in Paris, schrieb diesen Marsch für seine „Kleine Ballettmusik“, deshalb kommt die eingängige Melodie leicht und verspielt im Holzregister daher, breitet sich über das gesamte Orchester aus und verklingt wieder im Holz.

Ich verabschiede mich wieder  einmal von Ihnen, wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine angenehme Woche. Schauen Sie nächste Woche wieder bei uns rein und merken Sie schon jetzt den 27. März vor – es sind nur noch wenige Tage, dann starten wir mit dem Konzert im Frühling; und Sie sollten dabei sein! Wir wünschen Ihnen heute schon viel Vergnügen!

Karten im Vorverkauf können Sie zum Preis von 7,00 € bei allen Musikern erwerben.  

Bis nächste Woche,
Ihr Udo Bertsch

 
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