Liebe
Musikfreunde,
am 27. März
präsentieren wir Ihnen unser Konzertprogramm
unter dem Motto „Musik bewegt“. Wie in den letzten Wochen stelle ich
Ihnen an
dieser Stelle die einzelnen Titel ein wenig vor. Wenn wir hierdurch Ihre
Neugier
wecken können, zögern Sie nicht und besuchen uns zum Konzert im Frühling
– es
lohnt sich!
„Rampage!“ von Todd Stalter ist ein aggressives Werk, brachial und gewaltig. Ein Opener der
besonderen Art für dieses Konzert. Die Jugendkapelle präsentiert Ihnen mit „Rampage!“
(engl. Herumtoben, sich austoben) einen Titel, der Ihnen zeigt, was der Abend
alles bieten wird: scharfe Dynamik, heiße Rhythmen und kraftvolle Melodien. Viel Spaß dabei!
Den Auftakt der Vorträge des Großen Blasorchesters bildet
die „Triumphant Fanfare“ von Richard L. Saucedo. Auch dieser Titel glänzt mit
dynamischen und lyrischen Passagen und strotzt nur so von schierer Energie. Die
aufsehenerregende Fanfare stimmt gekonnt auf die Vorträge des Blasorchesters
ein, spornt die Musiker an und besitzt dramatisches Feuer - ein triumphaler Start.
Kennen Sie Bauchtänze? Wahrscheinlich… Aber haben Sie
schon einen Bauchtanz von einem Blasorchester gehört? Dann wird’s Zeit! Im Jahr
2008 schrieb Samuel R. Hazo „Arabesque“. Dieses Werk basiert auf Musik des
Mittleren Ostens und besteht aus drei Teilen: Taqasim beschreibt eine
Schlangenbeschwörung: Langsam erhebt die Kobra sich aus ihrem Korb, während die
nur leicht bekleidete Tänzerin eine kleine Weise auf der Flöte spielt. Der
zweite Teil, Dapka, läutet den Bauchtanz ein: die Tänzerin beginnt, sich
rhythmisch um den Korb mit der Schlange zu bewegen; immer wilder und
ekstatischer werden ihre Bewegungen, bis der Tanz in den dritten Teil mündet. Coral
beendet den wilden Tanz, die Tänzerin bewegt sich nur noch langsam.
Hazo besitzt gerade zu dieser Musik einen Bezug: sein
Vater stammt aus Syrien, seine Mutter war Libanesin. Somit kam er schon früh in
Kontakt mit dieser für uns fremden Musik.
Klezmer ist traditionelle Instrumentalmusik bei
Hochzeiten und Festen der jiddisch sprechenden Juden Osteuropas und geht bis
ins 16. Jhd. zurück. Das Wort bedeutet ursprünglich „Musikant“, aber seit den
70er Jahren des letzten Jahrhunderts bezeichnet es zugleich den ganzen
Musikstil. Johan de Meij schrieb mit „Klezmer Classics“ eine farbenfrohe
Auswahl aus dem Klezmer-Repertoire: Mazltov (Gute-Nacht-Lied), Melodie des
Rabbi von Trisk, Lomir zich iberbeten (ein Hochzeitstanz), Chosidl (ein
chassidischer Tanz) und Tants, Tants, Jiddelech (Loblied auf den Sabbat) zeigen
die Bandbreite jiddischer Musik und lassen Platz für solistische Einlagen.
Ich verabschiede mich wieder von Ihnen, wünsche Ihnen ein schönes
Wochenende und eine angenehme Woche. Schauen Sie nächste Woche wieder bei uns
rein und freuen Sie sich auf das Konzert im Frühling mit Ihrem Musikverein.
Merken Sie schon jetzt den 27. März vor. Um 19:30 Uhr starten wir mit den
Vorträgen, vorher und in den Pausen können Sie sich wie immer mit kulinarischen
Leckerbissen stärken und ein Gläschen Sekt trinken. Wir wünschen Ihnen heute
schon viel Vergnügen!
Karten im Vorverkauf können Sie zum Preis von 7,00 € bei
allen Musikern erwerben.
Bis nächste Woche,
Ihr Udo Bertsch
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