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Vorstellung Konzert im Frühling 3 Drucken E-Mail
Konzert im Frühling
Geschrieben von Udo Bertsch   
Monday, 8. March 2010
Konzert_Plakat_klein_2010.jpgLiebe Musikfreunde,
am 27. März präsentieren wir Ihnen unser Konzertprogramm unter dem Motto „Musik bewegt“. Wie in den letzten Wochen stelle ich Ihnen an dieser Stelle die einzelnen Titel ein wenig vor. Wenn wir hierdurch Ihre Neugier wecken können, zögern Sie nicht und besuchen uns zum Konzert im Frühling – es lohnt sich!

„Rampage!“ von Todd Stalter ist ein aggressives  Werk, brachial und gewaltig. Ein Opener der besonderen Art für dieses Konzert. Die Jugendkapelle präsentiert Ihnen mit „Rampage!“ (engl. Herumtoben, sich austoben) einen Titel, der Ihnen zeigt, was der Abend alles bieten wird: scharfe Dynamik, heiße Rhythmen und kraftvolle Melodien.  Viel Spaß dabei!

Den Auftakt der Vorträge des Großen Blasorchesters bildet die „Triumphant Fanfare“ von Richard L. Saucedo. Auch dieser Titel glänzt mit dynamischen und lyrischen Passagen und strotzt nur so von schierer Energie. Die aufsehenerregende Fanfare stimmt gekonnt auf die Vorträge des Blasorchesters ein, spornt die Musiker an und besitzt dramatisches Feuer -  ein triumphaler Start.

Kennen Sie Bauchtänze? Wahrscheinlich… Aber haben Sie schon einen Bauchtanz von einem Blasorchester gehört? Dann wird’s Zeit! Im Jahr 2008 schrieb Samuel R. Hazo „Arabesque“. Dieses Werk basiert auf Musik des Mittleren Ostens und besteht aus drei Teilen: Taqasim beschreibt eine Schlangenbeschwörung: Langsam erhebt die Kobra sich aus ihrem Korb, während die nur leicht bekleidete Tänzerin eine kleine Weise auf der Flöte spielt. Der zweite Teil, Dapka, läutet den Bauchtanz ein: die Tänzerin beginnt, sich rhythmisch um den Korb mit der Schlange zu bewegen; immer wilder und ekstatischer werden ihre Bewegungen, bis der Tanz in den dritten Teil mündet. Coral beendet den wilden Tanz, die Tänzerin bewegt sich nur noch langsam.

Hazo besitzt gerade zu dieser Musik einen Bezug: sein Vater stammt aus Syrien, seine Mutter war Libanesin. Somit kam er schon früh in Kontakt mit dieser für uns fremden Musik.

Klezmer ist traditionelle Instrumentalmusik bei Hochzeiten und Festen der jiddisch sprechenden Juden Osteuropas und geht bis ins 16. Jhd. zurück. Das Wort bedeutet ursprünglich „Musikant“, aber seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bezeichnet es zugleich den ganzen Musikstil. Johan de Meij schrieb mit „Klezmer Classics“ eine farbenfrohe Auswahl aus dem Klezmer-Repertoire: Mazltov (Gute-Nacht-Lied), Melodie des Rabbi von Trisk, Lomir zich iberbeten (ein Hochzeitstanz), Chosidl (ein chassidischer Tanz) und Tants, Tants, Jiddelech (Loblied auf den Sabbat) zeigen die Bandbreite jiddischer Musik und lassen Platz für solistische Einlagen.

Ich verabschiede mich wieder  von Ihnen, wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine angenehme Woche. Schauen Sie nächste Woche wieder bei uns rein und freuen Sie sich auf das Konzert im Frühling mit Ihrem Musikverein. Merken Sie schon jetzt den 27. März vor. Um 19:30 Uhr starten wir mit den Vorträgen, vorher und in den Pausen können Sie sich wie immer mit kulinarischen Leckerbissen stärken und ein Gläschen Sekt trinken. Wir wünschen Ihnen heute schon viel Vergnügen!

Karten im Vorverkauf können Sie zum Preis von 7,00 € bei allen Musikern erwerben.

Bis nächste Woche,
Ihr Udo Bertsch

 
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