Liebe Musikfreunde,
am 27. März öffnen sich die Pforten der
Schwabenhalle
wieder für ein Ereignis der besonderen Art: das Konzert im Frühling des
MVU
steht wieder an! Für mich wieder Anlass,
Ihnen das zu erwartende Programm zu
erläutern und natürlich Ihre Neugier zu wecken, damit Sie sich diese
Sache
wirklich nicht entgehen lassen…
Was war denn zuerst da: die rhythmische Bewegung oder die
Musik dazu? Wahrscheinlich wird sich diese Frage nie mit völliger Klarheit
beantworten lassen, doch wir stehen zu unserer Überzeugung. Musik bewegt – und auf
diese Weise sagen wir gleich, wie wir das sehen.
Musik bewegt natürlich in vielerlei Hinsicht. Wir haben
uns aus diesem riesigen Spektrum dazu entschieden, Tänze in den Mittelpunkt
unseres Schaffens zu stellen. Aber Sie würden uns schlecht kennen, wenn wir Ihnen
Standardkost bieten würden. Vielmehr wollten wir Ihnen fremde und eingängige,
schräge und schöne Rhythmen näherbringen und uns an diesen Rhythmen messen. So
entstand schnell ein Konzertprogramm, das es in sich hat: es fordert uns als
Musiker ungemein und spornt zu Höchstleistungen an – und Sie merken von alldem
hoffentlich nichts und können am Konzerttag einfach genießen, was Ihnen dargeboten
wird.
Doch im Einzelnen:
Die Jugendkapelle zeigt Ihnen mit „Lord Tullamore“ von
Carl Wittrock, was es heißt, in Irland zu feiern. Die Ausgelassenheit ist
grenzenlos, und man kann die Menschen in und rund um die Pubs förmlich tanzen
(und trinken) sehen, bis das Fest rüde unterbrochen wird: Eine Invasion ist im
Gange, und wer gerade noch feierte, greift zu den Waffen und stellt sich dem
Feind. Das Volk weiß, was es zu verteidigen gilt… Dieser Titel war im letzten
Jahr eins unserer Wertungsspielstücke. Mit sehr gutem Erfolg konnten wir die
Wertungsrichter überzeugen – und Sie hoffentlich auch!
Natürlich geht der Aufführung eines Tanzes das Einüben
der verschiedenen Schritte und Figuren voran. Nur die Übung macht den Meister -
deshalb spielt das Große Blasorchester „Choreography“ von Robert Sheldon für
Sie. Dieses leichte, fließende Werk zeigt, was ein Tanz haben muss: Eleganz,
Energie, Erkennungswert. Der verträumte Zwischenteil dient dem Atemholen, bevor
es wieder mit neuer Kraft und voller Tatendrang ans Werk geht. Der fulminante
Abschluss dieses Titels lässt Sie erahnen, was Sie am Konzertabend noch alles
erwartet.
Peruanische Musik setzen wir immer mit Flötenklängen und
Xylophonen gleich. Meist Panflöten spielen die leichten Melodien, und vor
unserem geistigen Auge wachsen die Berge förmlich in die Höhe, von welchen die
peruanischen Schafhirten herunter spielen. Diese ungezwungene, unschwere Musik
lädt ein zum Mitklatschen und Mittanzen. „Huayta“ ist in dieser Hinsicht ein
Titel, der all dies vereint. In zwei Teilen präsentieren wir Ihnen ein Geschenk
aus Peru: der erste, „Poncho verde“, handelt von einem grünen Poncho, der von
Generation zu Generation in der Familie weiter vererbt wurde. Der zweite Teil,
„acuarela de sikus“ vom Bild einer Bambusflöte.
Für heute verabschiede ich mich erst mal von Ihnen.
Bleibt mir nur noch, Ihnen eine angenehme Woche zu wünschen. Schauen Sie
nächste Woche wieder bei uns rein und freuen Sie sich auf einen Konzertabend
mit Ihrem Musikverein. Merken Sie schon jetzt den 27. März vor. Um 19:30 Uhr
fällt der Vorhang, und wir wünschen Ihnen heute schon viel Vergnügen!
Karten im Vorverkauf können Sie zum Preis von 7,00 € bei
allen Musikern erwerben.
Bis nächste Woche,
Ihr
Udo Bertsch
|